Gewinner „Kunst und Bier“ 2022 stehen fest 

Die Teilnehmer am Symposium „Kunst und Bier 2022“ stehen fest. Mitte Februar hat sich die Jury im Kloster Andechs getroffen, um aus den 38 Bewerbungen drei Teilnehmerinnen oder Teilnehmer auszuwählen. 

Vom 17. bis 24. August 2022 werden Gabriele Köbler aus Haßloch, Markéta Váradiová aus Želenice in Tschechien und Tim Weigelt aus Jena ihre Entwürfe auf der Skulpturenwiese unterhalb des Bräustüberls realisieren. Täglich von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr können dann die Besucher des Heiligen Berges den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Die Attraktivität des Symposiums ist auch im 20. Jahr seines Bestehens ungebrochen. Davon zeugen Bewerbungen, die die Jury bis aus Übersee erreichten.

Die Mitglieder der Jury - Pater Anno Bönsch, der Andechser Bürgermeister Georg Scheitz, Martin Glaab, Pressesprecher des Klosters, Hubert Huber, Leiter des Symposiums und der Künstler Ernst Grünwald - hatten bei ihrer Sitzung Mitte Februar unter über 38 Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern zu wählen – fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr.

Pater Anno Bönsch: „Spontanität und Kreativität der Künstlerinnen und Künstler im Umgang mit dem Thema „Bier“ erstaunen mich jedes Jahr neu. Hintergründiger Humor, Wortwitz, großes Engagement und die immer wieder beeindruckende Qualität der künstlerischen Arbeit prägen die Entwürfe. So kann Kunst - im besten Sinne – ‚zeitgenössisch‘ sein, ohne irgendwelchen Trends hinterherzulaufen.“

Hubert Huber: „Andechs inspiriert. Auch im zwanzigsten Jahr, wo „Kunst und Bier“ nun am Heiligen Berg Bayerns fest verwurzelt ist, erleben wir diesen wunderbaren Flecken Erde als Ort, wo Künstlerinnen und Künstler auf einzigartige Weise miteinander leben, arbeiten und sich Kunst im Miteinander mit den Kollegen und Besucher ereignet. Ich bin seit 40 Jahren als Künstler unterwegs. Ich habe bisher keinen Ort gefunden, wo so etwas möglich ist.“